Die Welt der Bahnen - ABB steckt dahinter

Zum einen: Rekuperation...:
Zwei Züge verkehren auf der Strecke Erstfeld – Bellinzona in entgegen gesetzter Richtung. Das Besondere daran: Der abwärts fahrende Zug setzt kinetische Energie frei. Dank Rekuperation wird diese Energie ins bestehende Energienetz zurück gespeist und kommt dem aufwärts fahrenden Zug zugute. Mit der Energie von zwei talwärts fahrenden Loks kann eine dritte Lokomotive ohne zusätzliche Energiezufuhr die Bergstrecke bewältigen.

Zum andern: Antrieb/Stromrichter/Schlupfregelung…: Die glatten Stahlräder einer Lokomotive drohen bei der Anfahrt durchzudrehen. Ist das der Fall, fräst eine Lok die Schiene durch. Die Folge: die Haftreibung ist gering und die Anfahrt ist kaum möglich. ABB produziert eine intelligente Blockiertechnik, die so genannte Schlupfregelung, die dafür sorgt, dass das nicht passiert.

Ein Exponat zeigt, wie sich ein Stahlrad – Funken sprühend – in die Schiene fräst.

Und ausserdem: Frequenzumrichter…: Das Stromnetz der SBB hat mit 16 2/3 Hertz eine andere Frequenz als das offizielle Schweizer Netz mit 50 Hertz.. Für den Austausch vom Land- ins Eisenbahnnetz liefert ABB die dazu notwendigen Frequenzumrichter.

Auch zu diesem Thema gibt’s ein praxisnahes Exponat.

Last edited 2006-10-19
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