Auf der Immobilienfachmesse ExpoReal hat ABB mit GreenCREM ein ganzheitliches Konzept präsentiert, das Ökologie und Ökonomie bei unternehmenseigenen Immobilien ideal verbindet.
40 Prozent aller CO2-Emissionen entfallen weltweit auf Gebäude. Durch deren energetische Sanierung kann ein erhebliches Einsparpotenzial erzielt werden. "Mit der GreenCREM-Zertifizierung haben wir ein wirkungsvolles Konzept entwickelt. Ziel ist es, den Wert der Immobilien zu verbessern, die Energiekosten zu senken und einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten", erklärte Stefan Beretitsch, Geschäftsführer der ABB Grundbesitz GmbH bei einer Podiumsdiskussion.
Geschäftsführer Dr. Stefan Beretitsch der ABB Grundbesitz GmbH - Bild vom 6. Oktober 2009 - Podiumsdiskussion "Perspektiven und Herausforderungen für eine energieeffiziente Immobilienbewirtschaftung"
ExpoReal sei es erfolgreich gelungen, das GreenCREM-Konzept gezielt zu kommunizieren und das Alleinstellungsmerkmal weiter auszubauen. In München präsentieren sich die ABB-Immobilienexperten Anfang Oktober 21.000 Fachbesuchern aus 73 Ländern auf dem Gemeinschaftsstand der Metropolregion Rhein-Neckar.
Im Gegensatz zu anderen ökologischen Ansätzen in der Bau- und Immobilienbranche, die meist Einzelobjekte betrachten, untersucht ABB bei GreenCREM das gesamte Immobilienportfolio eines Standorts.
In Ladenburg beispielsweise konnte durch die Umstellung des Heizungssystems auf ein neues Blockheizkraftwerk sowie die Sanierung von Dächern und Fassaden der CO2-Ausstoß jährlich um insgesamt rund 860 Tonnen und der Energieaufwand um etwa 35 Prozent reduziert werden.
Die ABB Grundbesitz GmbH managt seit 20 Jahren das Immobilienportfolio von ABB Deutschland. Zusätzlich berät die GCO externe Kunden im Corporate Real Estate Management. Mit der Initiative GreenCREM hat die GCO seit 2007 alle ABB-Standorte energetisch untersucht und analysiert, geeignete Sanierungsmaßnahmen definiert und realisiert.