Schüler entwickeln Klimaschutz-Visionen für ABB

Mannheim, 14. November 2008 - 10. Klasse des Peter-Petersen-Gymnasiums stellte Ideen beim Projekt „Jugend denkt Zukunft“ vor

Eine Woche lang wagten die Schüler der 10. Klasse des Mannheimer Peter-Petersen-Gymnasiums einen Blick in die Zukunft. Heute präsentierten sie ihre Visionen für mehr Klimaschutz. Im Rahmen der Initiative „Jugend denkt Zukunft“ hat ABB die Patenschaft für diese Klasse übernommen. Während der Projektwoche waren 25 Schüler bei ABB in Mannheim zu Gast und entwickelten in einem Planspiel Visionen, wie mit vorhandenen Produkten und Lösungen noch mehr zum Klimaschutz beigetragen werden kann.

„Als innovatives Technologieunternehmen brauchen wir auch in Zukunft junge, talentierte Nachwuchskräfte“, erläutert Volker Barzyk, Personalleiter von ABB Deutschland, das Engagement. Hier setze das Unternehmen auf Initiativen wie „Jugend denkt Zukunft“, die junge Menschen für technische Studiengänge oder Ausbildungswege begeistern wollen. Zum anderen komme ABB damit aber auch der gesellschaftlichen Verantwortung nach, so Barzyk weiter.

Ressourcenkonflikte, Klimawandel, Nachhaltigkeit sowie Mensch und Wirtschaft – so lauteten die Megatrends, die im Mittelpunkt der fiktiven „Zukunftsmesse 2020“ standen. Die Schüler schlüpften in die Rollen von drei Unternehmen, die als Aussteller auf der Messe ihre Methoden zur Energiegewinnung präsentierten. Erläutert wurde beispielsweise ein Wasser-Wärme-Kraftwerk. Die Idee dahinter: Die Nutzung von Magma als Energiequelle zur Wassererwärmung. Wie die Kraft eines Wasserfalls zur Energiegewinnung genutzt werden kann, hat ein anderes Projektteam erarbeitet. Das herabstürzende Wasser soll über ein Schaufelrad einen Generator antreiben und so mechanische in elektrische Energie umgewandelt werden. Auch Naturkatastrophen wurde etwas Positives abgewonnen: Potenzielle Erdbeben sollen eine so genannte Quakebox bewegen, die der Energieerzeugung dient.

Wie im wahren Leben gab es auch einen Bürgerbund, der die vorgestellten Ideen unter anderem hinsichtlich Klimaschutz, Effizienz oder Kosten kritisch unter die Lupe nahm. Nicht fehlen durfte schließlich ein Reporterteam, das die Erkenntnisse in Wort und Bild festhielt.

Jugend denkt Zukunft ist eine Initiative der Wirtschaft, die deutschlandweit junge Menschen in den Innovationsdialog einbindet und so ein innovatives Klima schafft. Die Jugendlichen schlüpfen dabei in die Rolle des Beraters und entwickeln für ein Unternehmen in einem fünftägigen Innovationsspiel Produkte und Dienstleistungen für die Zukunft.

ABB in Deutschland erzielte im Jahr 2007 einen Umsatz von 3,2 Milliarden Euro und beschäftigte zum 30. Juni 2008 etwa 10.800 Mitarbeiter. ABB ist führend in der Energie- und Automationstechnik. Das Unternehmen ermöglicht seinen Kunden in der Energieversorgung, der Industrie und im Handel, ihre Leistung zu verbessern und die Umweltbelastung zu reduzieren. Der ABB-Konzern beschäftigt etwa 120.000 Mitarbeiter in rund 100 Ländern.


Foto zum Download (2,81 MB)
Bildunterschrift: An neuen Ideen mangelte es den Schülern nicht. Der hier gezeigte "Gas Balancer" soll zur alternativen Energiegewinnung in der Zukunft dienen.

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