2008-01-30 - Ihre handwerklichen Qualitäten stellten am 25. und 26. Januar acht Auszubildende des Mannheimer ABB Training Centers im ABB-Kinderferienhaus eindrucksvoll unter Beweis.
Die sechs Studenten der Berufsakademie im ersten und zweiten Lehrjahr und zwei Bürokauffrauen im dritten Ausbildungsjahr haben zusammen mit Ausbilder Steffen Klemm drei Räumen des ABB-Kinderferienhauses im Schwarzwald neuen Glanz verliehen.

Waren im Dienste der guten Sache am Werk: Olga Felde, Kathrin Thomer, Jens Goldbecker, Lucas Lo-Curto, Jascha Krehbiel, Markus und Daniel Lindner, Lars Puschmann und Ausbilder Steffen Klemm.
Auf einer Fläche von insgesamt fast 100 Quadratmetern verlegten sie im Spielzimmer der Bärengruppe und im Fernsehzimmer einen neuen Laminatboden. Das Material hatten der Förderverein des Kinderferienhauses und Messebau Bert Jähnig aus Heidelberg gespendet.
Messen, sägen, klick. Bahn für Bahn verschwand der alte PVC-Boden unter dem neuen Laminat. Auch die Tatsache, dass in einem Altbau die Ecken eher selten rechtwinkelig sind, war für die Azubis kein Problem: Was nicht passte, wurde passend gemacht.
 Was nich passt wird passend gemacht, so das Motto von Steffen Klemm an der Kreissäge. | „Das sieht ja klasse aus. Die haben gearbeitet wie Profis“, zeigt sich Heike Armbruster, Leiterin des ABB-Kinderferienhauses vom Ergebnis begeistert. „Bei solchen Azubis brauchen wir uns um die Zukunft von ABB keine Sorgen machen“.
Als Danke Schön für ihre Arbeit, hat der Förderverein den Azubis zu einem Spiel der Mannheimer Adler oder der Rhein-Neckar-Löwen in die SAP-Arena eingeladen. Und vom Team des Kinderferienhauses bekam jeder eine Portion Schwarzwälder Schinken und einen selbst gebastelten kleinen Eisbären. |
Für die Azubis war der Arbeitseinsatz Ehrensache „Wir wussten gar nicht, dass es bei ABB ein Kinderferienhaus gibt. Ist das hier immer so klasse?“, lobten die Azubis nicht nur die Qualität der hauseigenen Küche sondern zeigten sich auch vom Haus und der herzlichen Betreuung des Schapbach-Teams begeistert.
„Es wollten noch viel mehr Azubis mit“, sagte Jascha Krehbiel, der im ersten Lehrjahr Maschinebau an der Berufsakademie studiert. Es habe sogar eine Warteliste gegeben. „Wir kommen gerne wieder!“. „Ihr seit jederzeit herzlich willkommen“, betonte Heike Armbruster und zeigte schmunzelnd auf das übrig gebliebene Laminat, das genau für den alten Flur ausreichen würde…