Mannheim, 12. November, 2009 - Zusammenarbeit zwischen Automationstechnikherstellern und Organisationen zur Schaffung eines zukünftigen Standards für die Integration von Feldgeräten „Field Device Integration“ (FDI)
Um die Einführung der Field Device Integration (FDI)-Technologie zu beschleunigen, haben führende Automatisierungshersteller vereinbart das EDDL-Cooperation Team (ECT) in die FDI-Organisation zu integrieren und den Aufgabenbereich zu erweitern. ABB unterstützt und engagiert sich aktiv in dieser wichtigen gemeinsamen Anstrengung, die den Kunden bei der Integration von intelligenten Feldgeräten, unabhängig vom Hersteller oder dem Kommunikations-Protokoll, helfen wird.
Die Kooperation wird anfangs aus folgenden Interessenverbänden bestehen: FDT-Group, Fieldbus Foundation, HART-Communication Foundation, OPC-Foundation und PROFIBUS-Nutzerorganisation, sowie den Herstellern ABB, Emerson, Endress+Hauser, Honeywell, Invensys, Siemens und Yokogawa.
„ABB unterstützt dieses Vorhaben. Die Vereinheitlichung wird es für Automatisierungssysteme-Anwender einfacher machen, ihr Ziel – die Integration von intelligenten Feldgeräten und Host-Systemen unabhängig vom Hersteller und Kommunikationsprotokoll – zu erreichen”, so Daniel Huber, Business Unit Manager Open Control Systems bei ABB. "Der neue Standard wird einen besseren Zugriff auf kritische Prozessinformationen ermöglichen, Betriebskosten senken und das volle Potenzial der aktuellen und der nächsten Generation intelligenter Geräte ausschöpfen. Darüber hinaus werden für die Instrumentierungs- und Leitsystemhersteller die Kosten für die Pflege während des Lebenszyklus und die Entwicklungskosten durch die Vereinfachung der EDDL reduziert. Es ist eine Win-Win Situation für unsere Kunden und die gesamte Automatisierungsgemeinschaft."
Das FDI-Projekt wurde im Jahr 2007 auf der Hannover-Messe ins Leben gerufen. Zu diesem Zeitpunkt trat die FDT Group dem EDDL Cooperation Team (ECT) bei mit dem vorrangigen Ziel, mit EDDL- und FDT/DTM- eine gemeinsame Lösung zu erarbeiten. Seitdem wurde das Projekt sorgfältig in Richtung der konvergenten FDI-Lösung vorangetrieben. Die Mitarbeit von Herstellern, die zugesagt haben, FDI-Technologie in ihren Systemen und Produkten zu unterstützen, stärkt dieses Bestreben, indem zusätzliche Ressourcen für die erfolgreiche Einführung von FDI-Technologie zur Verfügung gestellt werden.
Neben der endgültigen Festlegung der auf Mitte 2010 terminierten FDI-Spezifikation umfasst der Aufgabenbereich der FDI-Cooperation gemeinsame Design- und Test-Tools, ein einheitliches EDDL-Binärformat sowie einen gemeinsamen Interpreter, übergreifend für die Protokolle HART-, FF- und PROFIBUS.
Ziel ist die Umsetzung der Forderung der Endanwender, eine einheitliche Geräteintegrationslösung für alle Leitsysteme, Feldgeräte und Protokolle für die Prozessindustrien zu schaffen